Freitag, 28. März 2014

Lesestatistik für den März

Der März ist so gut wie rum. Zeit für meine Statistik. Was habe ich diesen Monat alles gelesen?

Gelesene Bücher: 4
Gelesene Seiten insgesamt: 1349
Lesehighlight: Die eisige Göttin
Totaler Flop: keinen



Wertung: 5 Sternchen
Zur Rezension

Wertung: 3 Sternchen
Zur Rezension
Wertung: 3 Sternchen
Zur Rezension


Wertung: 4 Sternchen
Zur Rezension

Von nun an halte ich meine Statistik kürzer. Es war doch immer recht viel Arbeit die Statistiken zu schreiben. Ich glaube so reicht es auch und alle wichtigen Infos zu den Büchern seht ihr ja, wenn ihr auf den Link jeweils unterhalb der Bilder klickt :-)
Wozu sich mehr Arbeit als nötig machen?


Donnerstag, 27. März 2014

Die eisige Göttin

Im Sauerländer Verlag erschien am 27. März 2014 der dritte Teil der Elbenthal-Saga von Ivo Pala. Mit "Die eisige Göttin" findet die Trilogie ihren Abschluss..

Hier mehr Infos


Gebundene Ausgabe,
464 Seiten, 19,99 €


Laurin, der schwarze Prinz, hat Svenja kurz nach ihrer Hochzeit durch das Tor nach Alfheim entführt. Dort sollten eigentlich die Dunkelelben an der Macht sein. Doch nichts ist mehr wie es war. Laurin und Svenja werden gefangen genommen und versklavt - von einer neuen Elbenrasse die über die Elbenwelt grausam herrscht...
Wie immer ist Ivo Palas Schreibstil sehr flüssig und äußert spannend. Dieser finale Teil ist meiner Meinung nach sogar noch spannender geschrieben als die beiden Vorgänger. Meist hält sich die Spannung auf einem recht hohen Level und flaut praktisch gar nicht ab und spitzt sich oft zu. Oftmals enden die Kapitel mit einem Cliffhanger, der es dem Leser schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen. Das Tempo der Handlung ist häufig sehr rasant und es laufen mehrere Handlungsstränge parallel.

Nachdem Svenja von Laurin durch das Tor gestoßen wurde, und sich die beiden in Alfheim wiederfinden, ist Svenjas Wut auf Laurin größer denn je. Er hat ihr Leben zerstört. Doch auf Grund der Tatsache, dass die Elbenwelt für beide nun ein feindlicher Ort ist, sind sie gezwungen zusammenzuhalten. Natürlich macht sich Hagen gleich auf die Suche, um seine junge Frau zu retten. Doch er stirbt als er in Alfheim ankommt vor Svenjas Augen. Die neuen Elben, die an der Macht sind, versklaven Laurin und Svenja. Von da an beginnt für sie ein ebenso harter und grausamer, wie scheinbar auch auswegsloser Kampf ums Überleben.

Laurin macht eine große Wandlung in diesem Teil durch, die natürlich Fragen aufkommen lässt, auf die ich aber nicht näher eingehen möchte. Es würde zu viel verraten. 
Alle Fragen, die die Geschichte aufwirft, werden aber am Ende beantwortet. So wird eben auch das Rätsel um Svenjas Herkunft gelöst. Das Ende dieser Geschichte empfinde ich als sehr gelungen und passend. Schade ist nur, dass es nun zu Ende ist. 
Für mich ist die Elbenthal-Saga eine der besten Trilogien, die ich bis jetzt gelesen habe. Alle drei Bücher können sich auf einem hohen und spannenden Level halten. "Die eisige Göttin" ist ein echter Pageturner und ist ein würdiger Abschluss der Trilogie! Ich vergebe fünf Sternchen!
Ein sehr gutes Buch, unbedingt lesen!


Mittwoch, 19. März 2014

Neuzugänge von der Buchmesse

Auf Facebook habe ich die Tage schon ein paar Bilder meiner Errungenschaften gezeigt. Heute möchte ich diese nun hier etwas genauer Vorstellen. Insgesamt 10 Bücher sind in mein Regal eingezogen. Die Hälfte habe ich selber gekauft. Die anderen sind vom Lovelybooks Treffen. 





1. Törtchenzeit von Jessi Hesseler und Sonja Kraus
2. Das Mädchen mit dem Haifischherz von Jenni Fagan
3. Phantasmen von Kai Meyer
4. Wohin der Wind uns weht von Joao Ricardo Pedro
5. Die Seltsamen von Stefan Bachmann
6. Ein schädlicher Einfluss von Kate Bornstein
7. Die eisige Göttin von Ivo Pala
8. Die Wächter von Avalon - Der Fluch des Suadus von Amanda Koch
9. Wie Monde so Silbern von Marissa Meyer
10. Alisik Band 3 - Frühling von Hubertus Rufledt und Helge Vogt




Wenn ihr auch auf der Messe wart, was habt ihr denn erbeutet? 



Dienstag, 18. März 2014

High Love


2013 erschien bei Carlsen Choice der Jugendroman "High Love" von der deutschen Autorin Madlen Ottenschläger. 

Hier mehr Infos



Taschenbuchausgabe,
200 Seiten, 8,99 €


Manja, ein eigentlich ganz normales Mädchen, freundet sich nach den Sommerferien mit der coolen und beliebten Kati an. Zu Katis Clique gehört auch Moritz, von dem Manja gleich sehr angetan ist. Doch Kiffen gehört in der Clique zum Alltag, und auch für Moritz ist das ganz normal. Zunächst stört das Manja auch nicht, bis sie merkt, dass Moritz immer häufiger Aussetzer bekommt...
Der Schreibstil passt sehr gut zu diesem Buch. Er ist flüssig, einfach gehalten und kommt sehr jung und jugendlich daher. Erzählt wird die Geschichte aus Manjas Sicht.

Manja hat nach den Sommerferien genug von ihrem langweiligen Teenagerleben. Sie freundet sich daher mit Kati an, die sehr beliebt ist. Kati raucht, trinkt oft Alk und kifft des öfteren, wie Manja schon bald feststellt. Weil Manja ja dazugehören will, probiert auch sie das Kiffen aus. Schon bald vernachlässigt sie ihre beste Freundin Sophie, die gar nicht verstehen kann, wieso Manja sich mit solchen Leuten einlässt.

Moritz, in den Manja sich quasi auf den ersten Blick verliebt, kifft regelmäßig und sieht das als ganz normal an, um schöne Erlebnisse abzurunden. Ihn und Kati mochte ich überhaupt nicht. Ich konnte nicht einschätzen, ob es Kati mit ihrer Freundschaft zu Manja ehrlich war und ob Moritz wirklich an Manja interessiert war. 

Was mir außerordentlich gut gefiel war, dass das Thema Drogen hier ohne erhobenen Zeigefinger behandelt wurde. Auf eine glaubwürdige Art und Weise wird dem Leser vermittelt, dass Kiffen und Co. für manche Leute leider alltäglich sind, aber das dies sehr gefährlich ist und keinesfalls als normal angesehen werden sollte!

Leider umfasst diese Geschichte gerade mal 200 Seiten, weshalb die Story an sich oft flach daherkam. 100 Seiten und etwas mehr Tiefe wären hier wünschenswert gewesen. Auch das Ende empfand ich als unpassend auch, weil alles plötzlich zu schnell ging. 
Übrigens findet man am Ende des Buches Adressen und Links, wo man sich über Drogenkonsum erkundigen kann und auch Hilfe bekommt. 
Für mich war "High Love" eine kurzweilige Geschichte über Gruppenzwang, Freundschaft, erste Liebe und Erwachsenwerden und Drogenkonsum. Leider konnte das Buch mich nicht voll überzeugen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es als Schullektüre gut geeignet wäre! Ich vergebe drei Sternchen.


Das Buch ist ok, hat aber seine Schwächen






Montag, 17. März 2014

Meine Favouriten im April




Der April ist mein Lieblingsmonat, denn dann habe ich Geburtstag :-D
Da passt es ja, dass so viele tolle Bücher erscheinen, die mich interessieren. Vielleicht bekomme ich ja das ein oder andere?





Jetzt und hier und vielleicht für immer

Klappentext
Tom weiß allzu gut, dass man mit einem gewissen Alkoholpegel leichter durch den Tag kommt. Dann treffen ihn die Worte seiner Mutter nicht so sehr, und dass sich sein Vater nur noch für seine neue Familie interessiert, ist auch besser auszuhalten. 
Olive hingegen ist in einer intakten Familie aufgewachsen, die sie über alles liebt. Als sie nach Dublin zum Studieren geht, erlebt sie eine ganz neue Welt. Ihr Leben scheint perfekt – bis ein schreckliches Ereignis alles verändert. 
Als Olive und Tom sich auf einer Party kennenlernen, ist Olive ge­nervt von dem bekanntesten Frauenheld der Stadt. Er hingegen erblickt etwas in ihren Augen, das er so noch nie bei einem Mädchen gesehen hat und beginnt, nach allen Regeln der Kunst um sie zu werben. Als sein wahres Motiv allerdings ans Tageslicht gerät, bricht er nicht nur Olives Herz, sondern fürchtet, selbst daran kaputtzugehen.
Textquelle: amazon.de





Celeste bedeutet Himmelblau
Klappentext
Als im kleinen Örtchen Vielbrunn im Odenwald ein Bauer tot auf einem Feld gefunden wird, geht die Polizei zunächst von einem Unfall aus. Doch der junge Polizist Frank Liebknecht entdeckt sehr schnell Ungereimtheiten. Weil ihm niemand glauben will, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln - und gerät schon bald in einen Mahlstrom aus Verrat, Mord und fanatischer Verblendung ...
Textquelle: amazon.de








Obsidian - Schattendunkel

Klappentext
Ein dunkles Geheimnis scheint über dem winzigen Städtchen zu liegen, in das die siebzehnjährige Katy gerade erst umgezogen ist. Im umliegenden Gebirge sollen merkwürdige Lichter gesehen worden sein, leuchtende Menschengestalten ... Viel schlimmer findet die leidenschaftliche Buchbloggerin Katy jedoch, dass die nächste Bibliothek meilenweit weg ist und sie kein Internet hat. Bis sie beschließt, bei ihren Nachbarn zu klingeln und ein Junge die Tür öffnet, so düster und geheimnisvoll wie der Ort selbst: Daemon Black.
Textquelle: amazon.de








Klappentext
Wo immer du bist
Nach einem Mountainbike-Unfall landet der 17-jährige West im Krankenhaus - er kann nicht sprechen, sich nicht bewegen und muss befürchten, für immer gelähmt zu bleiben. Ans Bett gefesselt bekommt er nachts Besuch von Olivia, die im Zimmer nebenan liegt. Das Mädchen fasziniert und verunsichert ihn gleichermaßen, Nacht für Nacht wartet er auf sie. Als es West besser geht, zeigt Olivia ihm im Internet, wer sie früher war: eine leichtfüßig tanzende Ballerina. Warum sie nun schon so lange im Krankenhaus ist, will sie ihm allerdings nicht erzählen. Schließlich hat West die Chance, nach einer riskanten Operation wieder ganz der Alte zu werden. Olivia hat Angst, dass West sie danach vergessen wird. Doch er verspricht ihr, sich um sie zu kümmern. Als West sein Versprechen nach der erfolgreichen Operation einlösen will, muss er jedoch eine grausame Wahrheit erkennen. Das Mädchen Olivia liegt seit drei Jahren im Koma und die Begegnungen mit ihr hat West in einem Zwischenreich erlebt. Doch es gibt einen letzten Liebesbeweis, den West für sie erbringen kann ...
Textquelle: amazon.de







Die 5. Welle
Klappentext
Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ...
Textquelle: amazon.de












Sonntag, 16. März 2014

Mein Wochenende in Leipzig

Ich liebe die Leipziger Buchmesse! In diesem Jahr war ich an zwei Messetagen dort. Hier auf meinem Blog möchte ich euch einige Eindrücke von diesen Tagen zeigen.





Weiter geht's nach dem Klick:


Montag, 10. März 2014

Ich bin Tess

Im Februar 2014 erschien im script5 Verlag der Debütroman von Lottie Moggach "Ich bin Tess". Der Originaltitel lautet "Kiss me first".

Hier mehr Infos


Gebunden mit Schutzumschlag,
349 Seiten, 17,95 €


Nach dem Tod ihrer Mutter lebt die junge Leila allein. Zwar ist sie eine intelligente junge Frau, aber sie schottet sich völlig von der Außenwelt ab und hat auch keine Freunde. Sie verbringt viele Stunden im Internet wo sie eines Tages auf die Philosophieseite "Red Pill" stolpert und infolgedessen auf Adrian trifft. Dieser macht Leila bald ein äußert Seltsames Angebot. Die 39-jährige Tess möchte sich umbringen und sucht jemanden, der sich im Internet für sie ausgibt und so Kontakt mit Freunden und Familie hält, um diese im Glauben zu lassen, sie würde noch leben. Leila nimmt das Angebot an. Doch sie ahnt nicht, welche Konsequenzen dadurch auf sie zukommen...
Lottie Moggach pflegt einen flüssigen und leicht verständlichen Schreibstil. Die Geschichte wird aus Leilas Sicht erzählt. Was mich in meinem Lesefluss allerdings zu Beginn hemmte, war das Schriftbild. Mir wurde regelrecht schwindelig beim Lesen. Dies legte sich erst nach den ersten 100 Seiten. 

Leila ist ein sehr introvertierter Charakter. Schon immer war sie sehr in sich gekehrt und hatte so gut wie keine Freunde. Nach dem Tod ihrer Mutter verschlimmerte sich dies allerdings noch. Sie spielt viel Computer und kennt sich auch sehr gut mit diesem aus und ist auch sonst nicht auf den Kopf gefallen. Sie philosophiert gerne und meldet sich deshalb auf "Red Pill" an, wo sie auf viele andere Gleichgesinnte trifft und sich schon bald einen Namen macht. Ich konnte Leila einfach nicht verstehen. Sie hat überhaupt nicht die Ambitionen, ihr Leben zu ändern, obwohl sie nicht glücklich ist. Sie nimmt einfach alles so hin wie es ist. Ein seltsamer, meines Erachtens schwieriger Charakter.

Eines Tages tritt der Admin der Seite, Adrian, mit Leila in Kontakt und bittet sie um ein Treffen. 
Über ihn erfährt man nur wenig und ich konnte ihn zu Beginn nicht richtig einschätzen. Er vertritt die Meinung, dass jeder Mensch jederzeit selbst entscheiden sollte, ob er sterben möchte. Er macht Leila mit Tess bekannt, die ihren Selbstmord plant. Tess möchte, dass Leila sich für sie ausgibt. Leila soll online mit Tess' Freunden und Familie in Kontakt bleiben. Sie möchte so verhindern, dass irgendwer merkt, dass sie tot ist. Niemand soll durch ihre Entscheidung zu sterben, verletzt sein und trauern.
Leila willigt ein und in den folgenden Monaten beschäftigt sie sich fast ausschließlich mit Tess und deren bisheriges Leben. Charakterlich gesehen ist Tess das komplette Gegenteil von Leila.

Der größte Teil des Buches handelt davon, dass Leila sich mit Tess' Leben auseinandersetzt und lernt, sich virtuell so wie sie zu geben und zu verhalten. Die Grundidee dieses Buches finde ich toll, Internet, Facebook und Co. spielen ja bei uns allen in irgendeiner Weise eine Rolle im Leben. Es ist also ein sehr aktuelles Thema. 
Allerdings kamen doch recht viele Längen auf, in denen eben wirklich nicht viel passiert, außer dass man sehr detaillreich etwas über Tess' turbulentes Leben erfährt. Das empfand ich oft als langweilig und zäh. Man ahnt, in welche Richtung sich das Ganze entwickeln wird, dass es nicht ganz so einfach laufen wird, wie Leila sich das gedacht hat. Gerade auch das Ende ließ mich unzufrieden zurück. 
Diese Geschichte wird ohne Spannung erzählt. Sie liest sich mehr wie ein Bericht oder eine Reportage. Wer so etwas mag, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen. Für meinen Geschmack war dieses Buch stellenweise einfach zu langatmig. Etwas Spannung zumindest wäre wünschenswert gewesen. Ich vergebe drei Sternchen.
Tolle Grundidee, leider viele Längen

Danke an script5 für dieses Rezensionsexemplar!





Wer von euch hat dieses Buch schon gelesen? Was ist eure Meinung dazu?






Montag, 3. März 2014

Singe, fliege, Vöglein, stirb

Im März erscheint im Loewe Verlag der neue Thriller für Jugendliche von Janet Clark "Singe, fliege Vöglein, stirb". Ich habe es bei einer Vorab-Leserunde bei Was liest du gewonnen. 

Hier mehr Infos

Broschierte Ausgabe,
336 Seiten, 12,00 €




Ina findet eines Tages die Leiche einer Mitschülerin. Weil sie ihren Freund Aaron, der zunächst der Tat verdächtigt wird vehement verteidigt, gerät sie in den Fokus eines gewaltigen Shitstorms, der auch vor ihrer Familie nicht halt macht. Und plötzlich steht Ina selbst unter Mordverdacht und durch eine Verkettung von Umständen traut sie bald nicht einmal mehr Aaron über den Weg...

Der Schreibstil von Janet Clark ist durchgehend flüssig und einem Jugendbuch angemessen. Sie versteht es, immer wieder Spannungsspitzen aufkommen zu lassen und häufig endet ein Kapitel mit einem Cliffhanger. 
Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht von Ina und Aaron geschrieben. So erhält der Leser einen tollen unterschiedlichen Blickwechsel auf das Geschehen. 
Ina ist ein 18-jähriges, bodenständiges und sehr sympatisches Mädchen. Sie liebt Tiere, arbeitet in einem Tierheim und setzte sich in der Vergangenheit aktiv für den Tierschutz ein. Ina lebt noch bei ihren Eltern.
Aaron ist Inas Freund, ein Student und lebt allein in einer kleinen Wohnung. Er bezieht Bafög und mit Nachhilfestunden hält er sich über Wasser. Auch schafft er es, seine Eltern finanziell noch nebenbei zu unterstützen. Auch er war mir sehr sympatisch. 
Ein paar weitere, wichtige Charaktere sind Janosch, ein Tierschutzaktivist, Lennja, eine Arbeitskollegin von Ina, und Mark, Aarons bester Freund. 

Der Anfang der Geschichte zog sich etwas in die Länge, es dauerte bis sich Spannung aufbaute. Auch kamen später immer wieder ein paar langatmige Stellen auf. Das wirkte sich aber nicht allzu negativ auf das Leseerlebnis aus, denn Spannung kam oft genug auf.  
Recht schnell erfährt der Leser, dass Ina und Aaron ein paar Geheimnisse voreinander haben, die auch der Leser erst Stück für Stück herausfindet. Die Autorin versteht es sehr gut, immer wieder kleine Hinweise zu streuen und doch nicht zuviel zu verraten und den Leser auf eine falsche Fährte zu führen. Ich hatte schon recht bald einen Verdacht, wer denn der Täter sein könnte. Dieser Verdacht stellte sich allerdings als falsch heraus und das Ende war ein völlig anders, als ich zu Anfang gedacht hatte! 

Gerade auch die letzten Kapitel sind durchgehend spannend und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. 

Zwar hatte dieser Thriller ein paar Längen, aber auch tolle Hauptcharaktere und eine Handlung, die sich völlig anders entwickelte, als erwartet. Dies wird garantiert nicht mein letztes Buch von Janet Clark sein! Ich vergebe 4 Sternchen und eine klare Leseempfehlung. 
Ein gutes Buch, lesenswert!

Vielen Dank an "Was liest du" und den Loewe Verlag für dieses Rezensionsexemplar!