Sonntag, 2. November 2014

Das Amulett der Seelentropfen

Die junge deutsche Autorin Laura Jane Arnold veröffentlichte im März 2012 ihren Debütroman "Das Amulett der Seelentropfen". Es ist zugleich der Auftakt der "Seelenseher"-Trilogie. Ich habe das Ebook gelesen. Eine Printausgabe ist ebenfalls erhältlich.

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Bildquelle: amazon.de
Ebook Ausgabe, 2,99 €, 462 Seiten

Zwischen Italien und der Schweiz liegt das vergessene Land Alanien. Dort existiert noch  Magie. Janlan, ein 19-jähriges und zudem sehr tollpatschiges Mädchen. In Alanien gerät der Zirkel mehr und mehr an die Macht. Er trennt die Menschen von ihren Seelen und sammelt diese dann ein. Janlan erfährt, dass sie die letzte Erbin eines alten Ordens ist, und nur sie kann mit Hilfe des Amuletts der Seelentropfen den Zirkel aufhalten. Doch das Amulett muss erstmal gefunden werden. Und diese Suche ist sehr gefährlich, denn der Zirkel lauert überall...
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Einzig recht häufig vorkommende Schreibfehler trübten den Lesefluss etwas. 
Die Geschichte wird aus Janlans Sicht erzählt. 

Janlan ist ein scheinbar normales 19-jähriges Mädchen. In dem Land Alanien lebt sie alleine in einer großen Villa. Verwandte hat sie keine mehr. Doch sie ist ziemlich reich und hat zumindest keine Geldsorgen. Durch ihre Tollpatschigkeit bringt sie sich selbst immer wieder in Schwierigkeiten. 
Zum Glück ist ihre beste Freundin Keira stehts an ihrer Seite und hilft ihr oft aus der Klemme. Die beiden sind ein tolles Gespann und haben ein sehr enges, schwesternähnliches Verhältnis. 
Janlan und Keira erfahren, dass sie beide zwei sehr alten Orden angehören, die gegen den Zirkel kämpfen. 

Der Zirkel hat unzählige Anhänger, die aus Seelenjägern und Seelensammlern 
bestehen. Die Jäger Sammler jagen die Menschen und berauben sie ihrer Seelen. Verliert ein Mensch seine Seele, bleibt nur der Körper zurück und er selbst wird zum Seelengeist. 

Durch das Amulett der Seelentropfen kann Janlan den Zirkel besiegen. Doch niemand weiß wo sich dieses Amulett befindet. Sie und Keira machen sich auf eine sehr gefährliche Reise, denn auch der Zirkel will das Amulett.

Man muss bedenken, dass dieses Buch von einer sehr jungen Autorin geschrieben wurde. Manches erschien mir noch unausgereift und gerade in der ersten Hälfte der Geschichte kamen doch ab und zu Längen und teils auch Wiederholungen auf. 
Spannung und Tempo kamen für mich erst richtig ab der zweiten Hälfte auf. Dafür konnte ich das Buch dann gar nicht mehr aus der Hand legen.
Auch Romantik kommt vor. Doch gerade die war ein Dorn in meinem Auge. Denn ich konnte diese Entwicklung nicht nachvollziehen, so plötzlich entstand sie. Es wirkte etwas zu gewollt auf mich.

Das Ende der Geschichte wirkte sehr durchdacht und war toll umgesetzt. Man könnte meinen, dass es kein weiteres Buch mehr geben könnte, denn die Geschichte endet ohne großen Cliffhanger. 

Für vier Sternchen hat es diesmal nicht ganz gereicht. Es gibt einfach noch zu viel Luft nach oben. Aber trotzdem sollte man dieser Geschichte eine Chance geben, denn spannend und interessant war sie ja doch. Ich vergebe also drei Sternchen und werde den nächsten Band definitiv auch lesen! Und für ein Erstlingswerk ist eine gelungene Leistung!

Das Buch ist gut, aber mit Schwächen





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