Dienstag, 18. März 2014

High Love


2013 erschien bei Carlsen Choice der Jugendroman "High Love" von der deutschen Autorin Madlen Ottenschläger. 

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Taschenbuchausgabe,
200 Seiten, 8,99 €


Manja, ein eigentlich ganz normales Mädchen, freundet sich nach den Sommerferien mit der coolen und beliebten Kati an. Zu Katis Clique gehört auch Moritz, von dem Manja gleich sehr angetan ist. Doch Kiffen gehört in der Clique zum Alltag, und auch für Moritz ist das ganz normal. Zunächst stört das Manja auch nicht, bis sie merkt, dass Moritz immer häufiger Aussetzer bekommt...
Der Schreibstil passt sehr gut zu diesem Buch. Er ist flüssig, einfach gehalten und kommt sehr jung und jugendlich daher. Erzählt wird die Geschichte aus Manjas Sicht.

Manja hat nach den Sommerferien genug von ihrem langweiligen Teenagerleben. Sie freundet sich daher mit Kati an, die sehr beliebt ist. Kati raucht, trinkt oft Alk und kifft des öfteren, wie Manja schon bald feststellt. Weil Manja ja dazugehören will, probiert auch sie das Kiffen aus. Schon bald vernachlässigt sie ihre beste Freundin Sophie, die gar nicht verstehen kann, wieso Manja sich mit solchen Leuten einlässt.

Moritz, in den Manja sich quasi auf den ersten Blick verliebt, kifft regelmäßig und sieht das als ganz normal an, um schöne Erlebnisse abzurunden. Ihn und Kati mochte ich überhaupt nicht. Ich konnte nicht einschätzen, ob es Kati mit ihrer Freundschaft zu Manja ehrlich war und ob Moritz wirklich an Manja interessiert war. 

Was mir außerordentlich gut gefiel war, dass das Thema Drogen hier ohne erhobenen Zeigefinger behandelt wurde. Auf eine glaubwürdige Art und Weise wird dem Leser vermittelt, dass Kiffen und Co. für manche Leute leider alltäglich sind, aber das dies sehr gefährlich ist und keinesfalls als normal angesehen werden sollte!

Leider umfasst diese Geschichte gerade mal 200 Seiten, weshalb die Story an sich oft flach daherkam. 100 Seiten und etwas mehr Tiefe wären hier wünschenswert gewesen. Auch das Ende empfand ich als unpassend auch, weil alles plötzlich zu schnell ging. 
Übrigens findet man am Ende des Buches Adressen und Links, wo man sich über Drogenkonsum erkundigen kann und auch Hilfe bekommt. 
Für mich war "High Love" eine kurzweilige Geschichte über Gruppenzwang, Freundschaft, erste Liebe und Erwachsenwerden und Drogenkonsum. Leider konnte das Buch mich nicht voll überzeugen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es als Schullektüre gut geeignet wäre! Ich vergebe drei Sternchen.


Das Buch ist ok, hat aber seine Schwächen






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