Sonntag, 28. Juli 2013

Herzblut - Gegen alle Regeln

Bei Blogg dein Buch habe ich das Buch "Herzblut - Gegen alle Regeln" gewonnen. Es erschien im Darkiss Verlag im März dieses Jahres. Geschrieben hat es Melissa Darnell. Es ist der erste Band einer Reihe.

Hier bestellen: Herzblut - Gegen alle Regeln




Taschenbuch,
12,99 €, 400 Seiten






Die 15-jährige Savannah ist eigentlich ein ganz normales Mädchen. Sie wird allerdings auf ihrer Schule von den Mitgliedern der Clanns vehement gemieden. Eines Tages beginnt Savannah plötzlich sich zu verändern. Von ihrer Familie erfährt sie daraufhin, warum sie von den Clanns abgelehnt wird. Auch Savannahs ehemals bester Freund Tristan ist ein Mitglied der Clanns. Und obwohl sie auch zu ihm keinen Kontakt mehr haben darf, fühlt sie sich noch immer sehr stark mit ihm verbunden. Auch Tristan spürt diese Verbundenheit. Doch eine Beziehung würde viel zu große Gefahren mit sich bringen, von denen die beiden nicht einmal ahnen...




Der Klappentext lässt zunächst nicht darauf schließen, dass es sich bei dieser Geschichte wieder um die altbekannten Vampire und Hexen dreht. Auch das Problem der beiden Hauptcharaktere, die aufgrund ihrer Herkunft nicht zusammen sein dürfen, ist nicht neu. Doch deswegen war dieses Buch keineswegs schlecht oder gar langweilig. Obwohl man nicht sagen kann, dass dieses Buch übermäßig spannend ist, fühlte ich mich schon nach den ersten Seiten mitten im Geschehen und wollte mehr erfahren. Der angenehm zu lesende Schreibstil trug sicherlich dazu bei. Aber auch die Tatsache, dass die Autorin hier die Idee mit den so genannten Clanns hatte, frischte alles etwas auf. Die Erzählperspektive wechselt zwischen Savannah und Tristan. Somit erhält der Leser einen unterschiedlichen Blick auf die Situationen in der Geschichte. 

Es gibt zwei Clanns: Den der Vampire und den der Hexen. Beide sind eigentlich verfeindet und haben sich in der Vergangenheit oft bekriegt. Doch im Moment herrscht ein vereinbarter Friedenspakt zwischen de beiden.
Als Savannah sich zu verändern beginnt, erklärt ihr Vater ihr, dass sie halb Vampir, halb Hexe ist. Er selbst ist ein Vampir, der schon lange von ihrer Mutter, eine Hexe, getrennt ist. Savannah sieht ihren Vater nur sehr selten und hat ständig das Gefühl, sich besonders in der Schule oder beim Sport anstrengen zu müssen, um seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Viel Kontakt haben Vater und Tochter also nicht.
Mit ihrer Mutter und ihrer Großmutter lebt Savannah zusammen. Die Großmutter ist ebenfalls eine Hexe. 
Weil Savannah auf ihrer Schule von allen Clann Mitgliedern gemieden und gemoppt wird, kommt sie sich wie eine Außenseiterin vor. Doch ihre Veränderung fühlt sie sich mehr denn je wie ein Freak. Sie hofft, durch den Beitritt der Schultanztruppe einen Platz unter ihren Mitschülern zu finden. 
Zu Tristan, ihrem ehemals bestem Freund, fühlt sie immer noch eine starke Verbundenheit. Seine Anwesenheit spürt sie immer deutlich, auch, wenn er sich noch gar nicht in ihrer Sichtweite befindet.

Auch Tristan spürt die Verbundenheit noch immer. Als er bemerkt, dass Savannah sich mehr und mehr verändert, tritt er verbotenerweise mehr und mehr wieder in Kontakt mit ihr. Er weiß allerdings zunächst nicht, weshalb sie so anders wirkt. Auch den Grund des strikten Kontaktverbots kennt er nicht. Dass Savannahs Eltern also eigentlich auch Angehörige der Clanns sind, weiß er nicht. 

Savannah und Tristan müssen also alles daran setzen, dass ihre Liebe füreinander vor den Clanns geheim bleibt. Dies bestimmt in erster Linie die Handlung des Buches. Somit ist die Geschichte eher interessant, als denn spannend geschrieben. Oft langweilen mich solche Bücher. Aber hier war dies nicht der Fall. Die Geschichte war für mich zu keiner Zeit zu trist oder langatmig. Etwas mehr Spannung wäre trotzdem wünschenswert gewesen. Erst gegen Ende kommt wirklich diese auf, leider ist das Buch dann auch schon zu Ende. 
Trotz der fehlenden Spannung hat mich "Herzblut" in seinen Bann gezogen und gut unterhalten. Das Thema der verbotenen Liebe war gut und ansprechend umgesetzt mit sympatischen Charakteren. Von meiner Seite gibt es eine Empfehlung mit guten 4 von 5 Sternchen.
Ein gutes Buch, lesenswert!






Vielen Dank an:

und Blogg dein Buch!


   

Donnerstag, 18. Juli 2013

Nach langer Zeit mal wieder getaggt worden

Die liebe Maria von Lesezeitrezensionen hat mich getaggt. Danke nochmal dafür :-)


Meine Fragen:

1. Welches Genre magst du überhaupt nicht?
Ich lese eigentlich fast alles! Klar, das von dem einen Genre mehr als von anderen dabei ist. Aber das wechselt auch mal, je nach Stimmung und so. Aber es gibt keins, welches ich überhaupt nicht lese.

2. Isst du etwas, während du liest?
Nein. Ich lese ja fast nur auf, bzw. im Bett. Und das würde nur eine Sauerei geben :-D

3. Wie oft hast du dein Lieblingsbuch gelesen?
Ich habe kein Lieblingsbuch. Aber es gibt einige Bücher, die ich mindestens dreimal oder öfter bis jetzt gelesen habe. Das sind z.B. "Betty und ihre Schwestern", "Das Mädchen Orchidee" und "Twilight". 

4. Welches Buch war dieses Jahr bisher deiner Meinung nach die beste Neuerscheinung?
Ach ich habe schon so viele tolle Bücher dieses Jahr gelesen. Von diesen, die ich persönlich gelesen habe, war es aber glaub ich "Wunder". 

5. Trinkst du lieber Kaffee oder Tee?
Zur Zeit lieber Kaffee. Aber bitte keinen normalen Standart Kaffee, sondern Caramel Macchiato!

6. Welche Jahreszeit magst du am liebsten?
Ganz klar den Sommer! Mit seinen langen, warmen Tagen, den herrlichen Gerüchen in der Luft und den milden Abenden und Nächten, ist er mir die liebste Jahreszeit.

7. Welches Buch hast du zuletzt einer Freundin empfohlen?
Das war "Wunder". 

8. Was spricht dich beim Kauf mehr an? Ein schönes Cover oder ein 
interessanter Klappentext?
Ich bin, glaub ich, ein typischer Cover-Käufer :-D

9. Welches Buch möchtest du dir als nächstes kaufen?
Entweder "Getrieben" oder "Godspeed 3". Am liebsten natürlich beide.

10. Welche Buchverfilmung hast du dir als letztes angeschaut?
"Warm Bodies" auf DVD.

11. Welches Buch liest du derzeit?
Derzeit lese ich ein eBook mit dem Titel "Du mich auch", und das Taschenbuch "Herzblut".


So, das waren meine Fragen. Den Tag gebe ich aber aus Zeitgründen nicht weiter. Wer ihn aber machen möchte, darf sich gerne bedienen :-D


Eure Kathi


Dienstag, 16. Juli 2013

A place in time: Kalte Seele

Die Autorin Patricia Rabs hat im Juni den zweiten Band der Reihe "A place in Time" mit dem Titel "Kalte Seele" veröffentlicht. Ich habe das eBook gelesen, es gibt aber auch ein Taschenbuch. Bei diesem Jugendbuch handelt es sich um eine Dystopie. Der erste Band erschien im AAVAA Verlag und trägt den Titel: "A place in Time - Falsches Blut".

Hier mehr Infos


10,65 €, 332 Seiten, Taschenbuch
Bildquelle:amazon.de



Achtung: Meine Inhaltsangabe umfasst auch den ersten Teil!
Die 17-jährige Elisabeth Corwin, genannt Ella, tritt eines Tages im Jahr 2012 in ein Zeitloch, welches von nur sehr wenigen Menschen gesehen werden kann, und gelangt so in das Jahr 3277. Sie findet sich in Zentralbritannien wieder. Die Regierungsform von Zentralbritannien ist eine Diktatur, welche durch den so genannten Konzern beherrscht wird. Der Konzern kontrolliert alles. Jeder, der gegen ihn rebelliert, wird beseitigt. Kurz nach ihrer Ankunft trifft Ella auf Jesda. Jesda ist ebenfalls 17 und versucht Ella davon abzuhalten, erneut durch das Zeitloch zu treten und zerrt sie mit sich. Nach und nach erfährt Ella, dass Jesda der Sohn des Konzernleiters ist und versuchen will, durch das Zeitloch in die Vergangenheit zu reisen und die Gründung des Konzerns zu verhindern. Er und Ella verlieben sich in einander, wobei Jesda seine Gefühle für Ella zuerst vor ihr verbirgt. Die beiden und einige Freunde von Jesda, Adrienne, Lyall und Lucy, geraten in Schwierigkeiten und am Ende des ersten Teils wird die Gruppe auseinander gerissen denn Ella wird von Jesdas verhasstem Bruder Bryden im Auftrag des Konzerns entführt, der unbedingt von ihr wissen will, wo sich das Zeitloch genau befindet.

Im zweiten Teil versuchen Jesda und die anderen, Ella zu befreien, was unmöglich erscheint, denn sie wurde in das Gefängnis Haven gebracht. Der Konzern will unbedingt Informationen von Ella zu Jesdas Plänen erhalten. Doch diese schweigt, obwohl sie in Haven schlimme Qualen erleidet...
Patricia Rabs Schreibstil ist einfach toll! Sie schreibt sehr flüssig und versteht es, Spannung an den richtigen Stellen aufzubauen und es kommt dem Leser vor, als wäre man selbst mitten im Geschehen dabei. Der erste Teil endete mit einem extrem spannenden Cliffhanger, sodass man unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Somit knüpft der zweite Band nahtlos an den ersten an. 

Die Hauptcharaktere Ella und Jesda waren mir auf Anhieb sympatisch. Ella wirkt manchmal etwas egoistisch, denn sie möchte eigentlich nichts anderes, als mit Jesda zusammen zu sein. Aber gerade das macht sie sehr menschlich. Jesda hingegen scheint ein sehr reifer Teenager zu sein. Er hat seine Familie verraten indem er versuchen will, die Vergangenheit zu ändern und somit die Entstehung des Konzerns zu verhindern. Das ist sehr selbstlos.
Beide wissen, dass ihre Liebe eigentlich keine Zukunft hat, denn sie kommen ja aus unterschiedlichen Zeiten. Doch Ella will sich diese Problematik nicht eingestehen und kann sich nicht vorstellen, Jesda nicht mehr wiederzusehen. Jesda hingegen liebt Ella zwar, lässt sie das aber nicht oft spüren. Er ist meist abweisend zu ihr und lässt sie nicht an ihn heran, weil er nicht möchte, dass sie sich an ihn bindet, denn dann wäre auch sie in ständiger Gefahr. Somit ist diese Liebe eigentlich zum scheitern verurteilt. Auch die gemeinsamen Freunde sagen Ella, dass es das Beste ist, wenn sie in ihre Zeit zurückkehrt und dort bleibt. 

Das Thema Zeitreisen hat die Autorin wirklich gut und sehr glaubhaft umgesetzt. So muss Jesda zum Beispiel erkennen, dass alles eine einzige Zeitschleife ist, und es quasi unmöglich ist, die Ereignisse zu ändern, denn eine Schleife hat kein Ende und alles wiederholt sich somit. 
Es scheint somit, dass es ihm nie gelingen wird, die Entstehung des Konzerns zu verhindern. 
Das zweite Buch endet wieder sehr spannend mit einem Cliffhanger.
"Kalte Seele" ist eine sehr spannende Dystopie mit einem sehr interessanten Thema und tollen Charakteren. Mich konnte die Autorin Patricia Rabs vollkommen überzeugen. Diese Trilogie hat auf jeden Fall viel mehr Aufmerksamkeit verdient! Ich spreche eine ganz klare Empfehlung aus und kann es kaum erwarten, den letzten Teil zu lesen! 
Ein sehr gutes Buch, unbedingt lesen!



Vielen Dank an Patricia Rabs für dieses tolle Rezensionsexemplar!



Donnerstag, 11. Juli 2013

Mein Kindle

Seit meinem Geburtstag im April bin ich stolze Besitzerin eines Kindles. Da ich nun genügend Zeit zum testen und ausprobieren hatte, möchte ich euch meinen eReader vorstellen.


Die wichtigsten technischen Daten zum Kindle Paperwhite:

- wiegt 213 Gramm
- 2 GB interner Speicher (speichert bis zu 1.100 Bücher)
- hat integrierte Beleuchtung
- hat WLAN
- verschiedene Schriftarten


Kindle Paperwhite, 129 €


Warum ich einen eRader wollte

Fast jeder, der Bücher und das Lesen liebt, bekommt früher oder später ein Problem: Die Bücherregale quellen über! 
Ich beginne mittlerweile damit, mein drittes Regal zu füllen und lagere schon einige Bücher in Kisten. Verkaufen möchte ich meine Bücher aber nicht, denn auf meine Sammlung bin ich stolz. Kleiner wird sie aber auch nicht und so langsam weiß ich nicht mehr wohin... Also habe ich überlegt, was sich machen lässt, anbauen kam nicht infrage ;-)
Also habe ich mir einen eReader gewünscht, in der Hoffnung, wenigstens etwas Platz zu sparen indem ich nicht immer gedruckte Bücher kaufe.
Es gibt viele gute, kurzweilige Geschichten, die ich nicht unbedingt immer als Printausgabe haben muss. Oft sind solche als eBook einige Euro günstiger. Und bei Amazon gibt es viele eBooks gratis, mit ständig wechselndem Angebot. Ich stöbere täglich nach günstigen oder kostenlosen eBooks und habe so bereits so manch gutes Buch gefunden, welches ich sonst nie entdeckt hätte. Allein deshalb hat sich der Kauf des Kindles schon gelohnt! Zwar ist man beim Kindle an Amazon gebunden, aber mit dem kostenlosen Programm Calibre kann man ja alle eBooks quasi auf Amazon-Format umwandeln und auf den Kindle ziehen. Habe ich auch bereits gemacht und daher stört mich das nicht.

Die Schrift ist klar und gestochen scharf


Wieso es der Kindle sein sollte

Ich habe einige Reader getestet bevor ich mich für den Kindle entschied. Aber einige Sachen haben mich immer bei anderen Readern gestört:
1. Oft gab es keine integrierte Beleuchtung. Somit hätte ich eine Lampe für den eReader kaufen müssen und diese ständig mit rumschleppen müssen. Nein danke!
2. Das aufbauen der Seiten beim Umblättern dauert bei manchen Readern zu lang und dies empfand ich als störend.
3. Die Auflösung war oft einfach nicht so klar wie beim Kindle. Das Leseempfinden sollte aber möglichst ähnlich wie beim Buch sein.
4. Nicht alle kann man für das Lesen im Sonnenlicht nutzen.
5. Die Akkulaufzeit ist bei manchen Geräten ziemlich schwach.


Alle diese Kriterien erfüllte für mich nur der Kindle. Er blättert schnell die Seiten um ohne dass es stört, die Beleuchtung ist integriert und ich kann im Sonnenlicht lesen, außerdem kommt das Lesen beim Paperwhite Kindle dem Lesen in einem Buch sehr nahe. Meine Augen ermüden nicht und es ist wirklich sehr angenehm. Außerdem hält der Akku, je nach Nutzung natürlich, mehrere Wochen. Ich musste seit April nur zweimal aufladen! Ich lese zwar nicht täglich auf dem Kindle, dafür dann aber mehrere Stunden am Stück.

Der einzige Schwachpunkt, der für mich aber nicht so dramatisch ist, ist ein Schatten an der unteren Kante, der durch die Beleuchtung entsteht. Dies kann manchmal etwas störend beim Lesen sein, aber für mich ist es okay und mir fällt er kaum noch auf. Trotzdem besteht hier meiner Meinung nach Verbesserungsbedarf. Für 129 Euro erwarte ich als Käufer einfach eine Top-Qualität! 

Ist leicht und lässt sich gut in der Hand halten


Mein Fazit nach diesen ersten Monaten

Der Kindle ist ein Produkt, dass sich auf jeden Fall lohnt zu kaufen, wenn man denn regelmäßig eBooks liest. Das trifft mittlerweile auf mich zu, auch, wenn ich niemals auf das Gefühl verzichten will, ein echtes Buch in den Händen zu halten. Das wird sicher jeder echte Buchliebhaber nachvollziehen können. Wer also oft eBooks liest, der wird mit dem Kindle Paperwhite nichts falsch machen. Wer eher nur ab und an mal eins liest, der wird sicherlich auch mit einem anderen Gerät auf seine kosten kommen. Denn für 129 Euro sollte man den Kindle schon regelmäßig nutzen, wenn sich die Anschaffung lohnen soll. Ich bin jedenfalls vollstens zufrieden und habe durch den Kindle Freundschaft mit eBooks schließen können.


Und ihr? Wer hat einen Reader und wie zufrieden seit ihr damit? Lest ihr auch regelmäßig eBooks?

Eure Kathi




Montag, 8. Juli 2013

Die Gewinner meines Gewinnspiels

So, nun ist es soweit: Ich habe die Gewinner ausgelost! Es waren 13 Teilnehmer und fünf konnten gewinnen. Die Fruit Machine hat entschieden:

Gewinner Nr. 1 ist
My world full of books!
Sie bekommt das Panem Filmbuch :-)


Gewinner Nr. 2 ist
Ani! 
Sie wollte am liebsten "Den Duft von Jasmin"


Gewinner Nr. 3 ist
Druidenwolf!
Sie bekommt "Evernight"



Gewinner Nr. 4 ist
Mila! 
Sie wünschte sich am liebsten "Dance of Shadows"



Und zu guter Letzt Gewinner Nr. 5
Mary
Sie bekommt "Himmelsgeflüster"



Ich gratuliere den Gewinnern und wünsche euch viel Spaß mit den Büchern. Ich schreibe euch eine Mail! Ich werde die Gewinne in den kommenden Tagen per Büchersendung verschicken, deshalb könnte die Lieferung etwas länger dauern. Ich hoffe, dass ihr euch über den jeweiligen Gewinn freut, auch, wenn es nicht euer Favorit ist.
Danke an alle, dass ihr mitgemacht habt :-)


Eure Kathi






Sonntag, 7. Juli 2013

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

2012 erschien im Carl Hanser Verlag der neue Roman von John Green "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" (Originaltitel: The fault in our stars). Sophie Zeitz hat die Geschichte übersetzt.

Hier mehr Infos

gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag,
288 Seiten, 16,90 €

Die 16-jährige Hazel Grace ist unheilbar an Krebs erkrankt. In einer Selbsthilfegruppe lernt sie Augustus kennen, der ebenfalls Krebs hat. Die beiden freunden sich an. Hazel liest leidenschaftlich gerne und ihr größter Wunsch ist es, ihren Lieblingsautor einmal persönlich zu treffen. Augustus möchte ihr diesen Wunsch erfüllen...
John Green pflegt einen flüssigen, sarkastischen Schreibstil, der sich wunderbar lesen lässt und perfekt zu dieser Geschichte passt. Das Buch ist aus der Sicht von Hazel geschrieben, und wird in der Ich-Perspektive erzählt.

Hazel weiß, dass sie unheilbar erkrankt ist. Sie hat Schilddrüsenkrebs und Metastasen in der Lunge, weswegen sie ständig an ein Sauerstoffgerät angeschlossen sein muss. Nur durch Medikamente hat der Krebs sich nicht noch weiter ausgebreitet. Relativ nüchtern und teilweise auch ironisch sieht sie ihren Gesundheitszustand. Ihre Mutter meint deshalb, dass Hazel depressiv ist und schickt sie in eine Selbsthilfegruppe, mit der Hoffnung, dass Hazel dort Freunde findet und ihre scheinbar depressive Stimmung sich bessert. Dabei möchte Hazel eigentlich lieber für sich bleiben, denn sie will nicht, dass die Menschen, die sie lieben und mögen leiden, wenn sie stirbt. Sie möchte also so wenigen Menschen wie möglich mit ihrem Tod "Schaden zufügen". Hazel selbst betrachtet sich nämlich auch als "Zeitbombe", die jederzeit explodieren kann.  Doch in der Gruppe lernt sie Augustus kennen und nach und nach verliebt sie sich in ihn.

Augustus ist ebenfalls an Krebs erkrankt, allerdings gilt er seit zwei Jahren als geheilt. Er verlor durch seine Krankheit, ein Osteosarkom, ein Bein. Augustus, auch Gus genannt, ist 17 und war mir auf Anhieb durch seine offene, humorvolle Art sympatisch. Er verliebt sich fast auf Anhieb in Hazel. Sie gibt ihm ihr Lieblingsbuch "Ein herrschaftliches Leiden" zu lesen indem die Protagonisten ebenfalls Krebs hat und daran stirbt. Hazel und Gus sind in meinen Augen zwei sehr reife Teenager. Beide diskutieren oft darüber, ob es einen Himmel gibt, ob sich die Menschheit nach dem Tod an einen erinnert und ob man etwas auf dieser Welt hinterlässt. Durch den Sarkasmus der beiden kann man über manche Diskussion also durchaus schmunzeln, aber oft sind die Themen auch traurig und bringen den Leser zum nachdenken über sich und das eigene Leben. 
John Green hat ein wunderbares Werk erschaffen, dass durch seine ernste Thematik und die liebenswürdigen Charaktere besticht. Denn diese sind ganz normale Teenager, die sich neben Liebe und Freundschaft auch mit dem Tod und Sterben auseinandersetzen. Dieses sehr ehrliche Buch ist sowohl tragisch und traurig, als auch lustig und wundervoll und es lässt den Leser auch nach dem Ende nicht los. Ich vergebe verdiente 5 Sternchen!
Ein sehr gutes Buch, lesenswert!



Montag, 1. Juli 2013

Montagsfrage

Heute gibt es wieder eine Montagsfrage von Paperthin

montagsfrage_banner

Welches Buch ist dein Halbjahresfavorit 2013?

Wenn ihr mal auf der Seite von Paperthin geht, seht ihr, dass ihr Favorit das Buch "Wunder" ist. Ich muss sagen, das ist auch mein Favorit. "Wunder" ist sogar eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Es ist sehr gefühlvoll und handelt von Freundschaft, Toleranz und Akzeptanz. 
Der kleine August Pullman ist durch einen extrem seltenen Gendefekt im Gesicht schwer entstellt. Er hat es nicht leicht im Leben und wird von vielen Menschen gehänselt und ausgeschlossen. In seinem Leben beginnt sich aber einiges zu ändern, als er auf eine öffentliche Schule geht...

Meine Rezension zu "Wunder" findet ihr übrigens hier. Ich kann euch diese wundervolle Geschichte nur wärmstens empfehlen!


Was ist denn euer Favorit für das erste Halbjahr 2013?

Eure Kathi