Sonntag, 31. März 2013

Survive

Im Egmont INK Verlag erschien im Januar dieses Jahres der Jugendroman "Survive - Wenn der Schnee mein Herz berührt", von Alex Morel. Es ist sein erster Roman.

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Gebundene Ausgabe,
14,99 €, 256 Seiten

Jane ist schwer depressiv und seit fast einem Jahr in einer psychiatrischen Klinik zur Behandlung. Sie hat versucht sich umzubringen. Kurz vor Weihnachten darf sie zu ihrer Mutter nach Hause fliegen, um mit ihr das Weihnachtsfest zu verbringen. Was niemand ahnt ist, dass Jane gar nicht vorhat dort lebend anzukommen. Wieder plant sie ihren Selbstmord. Im Flugzeug lernt sie Paul kennen. Und dann stürzt plötzlich das Flugzeug ab und nur sie und Paul bleiben am Leben- in einer eisigen Wildnis...
Der Autor pflegt einen sehr angenehmen, flüssigen Schreibstil. Das Buch ist in viele, teils sehr kurze Kapitel unterteilt. Die Geschichte ist aus Janes Sicht geschrieben, weshalb sich der Leser sehr gut in ihre Gefühlswelt hineinversetzen kann.
Jane kommt aus einer Familie von Selbstmördern. Ihr Vater brachte sich um, genauso wie ihr Großvater und einige andere Familienmitglieder. Sie ist schwer depressiv und keineswegs auf dem Weg der Besserung. Aber genau das macht sie allen vor. Als sie Paul im Flugzeug kennenlernt, ändert sich zunächst nichts an ihrem Zustand. Erst als die Maschine abstürzt und sie und Paul die einzigen Überlebenden des Unglücks sind, beginnt Jane sich zu verändern. Sie weiß, dass das Leben von Paul an ihres geknüpft ist und andersrum, denn alleine würde keiner von ihnen überleben. Erst in dieser lebensgefährlichen Situation kommen Jane erste Zweifel, ob sie wirklich sterben will. Ihre charakterliche Entwicklung war die größte. Jane und Paul entwickeln nach und nach Gefühle füreinander. 

Die Überlebenssituationen finde ich gut umgesetzt und glaubwürdig. Ich konnte mir sehr gut vorstellen, wie die beiden Charaktere unter der eisigen Kälte und dem immer stärker werdenden Hunger litten. Ebenfalls glaubhaft umgesetzt waren die Jane und Paul trafen. 
Der Spannungsbogen war mal mehr und mal weniger stark, aber er riss nie ganz ab, weshalb ich dieses Buch sehr schnell beendet habe. 
"Survive" war eine spannende und gleichzeitig sehr traurige Geschichte mit einem ernsten Hintergrundthema. Das Ende hätte ich mir zwar anders vorgestellt, aber so wie der Autor es schrieb, war es aus meiner Sicht perfekt und es hat mich sehr berührt. 
Vor allem die Entwicklung Janes konnte mich überzeugen. Ich vergebe vier von fünf Sternchen.
Ein gutes Buch, lesenswert!





Dienstag, 26. März 2013

Der schwarze Prinz

Im März dieses Jahres erschien im Sauerländer Verlag der zweite Band der Elbenthal-Saga "Der schwarze Prinz" von Ivo Pala. 


Gebundene Ausgabe,
384 Seiten, 19,99 €

Achtung Spoiler, da zweiter Teil!
Svenya, die Hüterin Midgards, steht vor einer neuen schwierigen und gefährlichen Mission: Sie muss die letzten beiden der insgesamt fünf verborgenen Schwerter des Schicksals finden und in Sicherheit bringen, bevor sich Laurin, der schwarze Prinz, ihrer bemächtigt und alles in einem offenen Krieg endet...
Ivo Pala hat einen sehr schönen, detailreichen Schreibstil. Dadurch wird es dem Leser sehr leicht gemacht, sich das Geschehen und vor allem die actionreichen Kämpfe vorzustellen. 
Seit Svenyas ersten Abenteuern in die "Hüterin Midgards" ist nur wenig Zeit vergangen, das heißt, dass die Geschichte zeitlich fast nahtlos an den ersten Band anknüpft. Sie kommt sehr gut in ihrer neuen Rolle als Hüterin zurecht und hat sich gut in der Lichtelbenfestung eingelebt. Doch Zeit zum Ausruhen haben die Elben nicht, denn immer wieder kommt es zu Auseinandersetzungen mit Laurin, dem schwarzen Prinzen, und seinen Dunkelelben. 
Nach meiner Meinung hat Ivo Pala genau den richtigen Mix zwischen Action, Handlung, Romantik und Spannung gefunden, weshalb dieser Band inhaltlich dem ersten in nichts nachsteht. In diesem Band erfährt der Leser zwischen den Kämpfen und die Schwerter in einem Kapitel viel über die Geschichte der Elben und der Welten und deren Ursprung. Ein ganzes Kapitel ist natürlich viel, aber ich würde sagen, dass es auch nötig ist um dies alles zu verstehen. Zwar ließ die Spannung in diesem Kapitel nach, aber es wurde trotzdem nicht langweilig, sondern es war interessant, mehr über die Geschichte der Elben und den anhaltenden Krieg zwischen Lichtelben und Dunkeleben zu erfahren. 
Große charakterliche Entwicklungen gibt es diesmal nicht, was aber auch nicht nötig ist, da dies bereits im ersten Buch gut thematisiert wurde. Laurin bleibt weiterhin ein sehr schwer einzuschätzender Charakter, der wohl auch einige Geheimnisse mit sich trägt. 
Was ich sehr schön fand war, dass sich in der Beziehung zwischen Svenya und Hagen, dem General der Lichtelben, auch viel tut. Damit hätte ich nicht gerechnet. 
Das Buch endet mit einem sehr fiesen Cliffhanger, weshalb ich den dritten Band am liebsten auch sofort lesen würde. 
Hätte ich mich nicht gebremst, wäre das Buch in einer Nacht von mir verschlungen worden. Es fiel mir, genau wie beim ersten Band, sehr schwer aufzuhören zu lesen, was ja schon für sich spricht. Ich freue mich schon sehr auf den dritten Teil, der mit Sicherheit ebenso genial werden dürfte. Ich vergebe verdiente 5 Sternchen für diese großartige, spannende Geschichte!
Ein sehr gutes Buch, unbedingt lesen!







Sonntag, 24. März 2013

Hier könnte ich zur Welt kommen

Am 11. März erschien im Insel Verlag das neue Buch von Marjorie Celona "Hier könnte ich zur Welt kommen". Es ist ihr Debüt-Roman.

Hier mehr Infos



Hardcover
19,95 €, 347 Seiten

Als Neugeborenes wurde Shannon von ihrer sehr jungen leiblichen Mutter ausgesetzt. Sie kam die ersten Jahre in verschiedene Pflegefamilien bis sie mit knapp 6 Jahren endlich ein liebevolles zuhause bekommt. Doch auch die Liebe ihrer Adoptivmutter Miranda, die bereits eine Tochter hat, kann eines nicht verhindern: Shannon fragt sich vorher sie kommt, von wem sie ihr Aussehen hat und warum sie so ist wie sie ist. 
Als junge Frau macht sie sich auf den Weg, ihre leibliche Mutter zu finden...
Die Autorin konnte mich mit ihrem klaren, feinfühligen Schreibstil von der ersten Seite an begeistern. Das Buch gliedert sich in mehrere Kapitel, die von Shannons Weg erzählen, aber auch von Yula, ihrer Mutter, und deren Vergangenheit. Man erfährt so sehr viel über das Leben von der jungen Yula und die schicksalhaften Gründe, die sie dazu bewegt haben ihre Tochter nach der Geburt auszusetzen 
Was ich sehr schön fand war, dass die Autorin aus der Sicht der dritten Person schreibt (Shannon und Yula). Shannon schildert bereits als Säugling ihre Eindrücke von der Welt und von den Personen mit denen sie in Kontakt kommt. So erhält man einen Eindruck, wie ein Baby und Kleinkind, dass sich ja mit Worten nicht mitteilen kann, seine Umwelt und Mitmenschen wahrnimmt. Stellenweise war das sehr berührend. 

Ihre ersten Lebensjahre wächst die kleine Shannon in zwei verschiedenen Familien auf. In beiden verbringt sie jeweils nur wenige Jahre und nicht immer ergeht es ihr gut in diesen Familien. Mit knapp 6 wird sie von Miranda adoptiert. Miranda ist eine liebevolle und fürsorgliche Frau. Sie hat keinen Partner, dafür aber eine Tochter, Lydia-Rose, die nur ein halbes älter als Shannon ist. Miranda gibt Shannon eigentlich alles was ein Kind braucht: ein liebevolles zuhause und eine Familie. Doch sie kann nicht verhindern, dass Shannon sich nie wirklich als einen Teil der kleinen Familie fühlt. Ihre Adoptivschwester akzeptiert Shannon auch nicht als ihre Schwester. In ihren Augen stört sie nur und sie wünscht sich, dass ihre Mutter Shannon wieder abgibt. 
Je älter sie wird, desto öfter fragt Shannon sich, woher sie ihr Aussehen hat, warum sie so anders ist. Oft legt sie ein eigenartiges Verhalten an den Tag. Manchmal weiß sie selber nicht, warum sie sich so verhält und warum sie oft so unglaublich wütend ist. Auch dass sie zu einem Psychologen geht, kann ihr nicht helfen und auch mit Miranda spricht sie nicht über ihre Gefühle. Mit 16 rebelliert sie schließlich mehr und mehr und gerät oft in brenzlige Situationen, obwohl es eigentlich nicht in ihrer Absicht liegt, ihrer Adoptivmutter Kummer zu bereiten. Letztendlich fasst Shannon den Entschluss, sich auf die Suche nach Yula zu machen, um endlich herauszufinden, wer sie eigentlich ist.
Dieses Buch ließ meine Gedanken noch ein wenig kreisen, als ich es beendet hatte. Es ist definitiv keine Geschichte für mal eben zwischendurch. Dieses Buch verlangt, dass man sich damit auseinandersetzt. In der Mitte gab es ein paar Stellen, die sich etwas zu lang hinzogen. Aber trotzdem ist es eine schöne und bewegende Geschichte über das Suchen und Finden der eigenen Identität.
Ich vergebe 4 von 5 Sternchen.
Ein gutes Buch, lesenswert!
Danke an vorablesen.de und den Insel Verlag!


Samstag, 23. März 2013

Neuzugänge!

Zwei Neuzugänge haben mich diese Woche erreicht. Ich stelle sie euch kurz vor:






1. "Survive - Wenn der Schnee mein Herz berührt" von Alex Morel


Wie durch ein Wunder überlebt Jane einen Flugzeugabsturz mitten in den Rocky Mountains. Ironie des Schicksals – genau für diesen Tag hatte sie ihren Selbstmord geplant. Außer Jane hat es nur noch ein einziger Passagier geschafft: Paul. Gemeinsam schlagen sich die beiden Teenager durch die eisige Wildnis, und dabei erkennt Jane zum ersten Mal seit Langem: Sie will leben. Das ist vor allem Paul zu verdanken, der ihr Bestes zum Vorschein bringt. Nie zuvor hat Jane so etwas für jemanden empfunden, und für diese unverhoffte Liebe wächst sie über sich selbst hinaus …

Quelle: http://egmont-ink.de



2. "Das Geheimnis des Nebels" von Pia Hepke


Eine kleine, eher verträumte Stadt, inmitten von Wald und Wiesen gelegen, wird in letzter Zeit häufiger von einem Naturphänomen heimgesucht. Immer wieder wird der Ort in einen undurchdringlichen Nebel gehüllt.

Diana spürt, dass etwas Magisches in der Luft liegt. Zuerst der Nebel, dann diese rätselhafte Schattengestalt im Wald. Sollte das wirklich ein Drache gewesen sein? Aber wieso verließ dann ein Mensch die Lichtung?

Dazu noch der mysteriöse Neue an der Schule; Adrian. Seine unglaublich grünen Augen scheinen auf Diana eine fast schon magische Anziehungskraft auszuüben. Aber was hatte er mitten in der Nacht im Wald zu suchen? Ob er etwas mit dem Brand auf der Klassenfahrt zu tun hat?

Sollte ihr das Bild von der Lichtung im Nebel, welches sie aus einer Laune heraus malt, dabei helfen das Rätsel zu lösen?
Quelle: http://www.burg-verlag.com/


Ich bin vor allem auf das zweite Buch sehr gespannt, denn es ist das erste Werk von der jungen Autorin Pia Hepke und sie hat es mir als Rezensionsexemplar zukommen lassen. 
Wenn ihr mehr über sie erfahren wollt, schaut doch mal auf ihrer Facebook Seite vorbei: Das Geheimnis des Nebels


Eure Kathi


Mittwoch, 20. März 2013

Neu: Mein SuB

Hallo ihr Lieben!
Ab sofort habe nun auch ich einen SuB. Aber nicht wundern: Er ist noch seeehr klein :-)
Bin mir aber sehr sicher, dass er demnächst wachsen wird (habe bald Geburtstag)

Hier geht's zum SUB


Eure Kathi

Montag, 18. März 2013

Die heutige Montagsfrage



Heute mache ich wieder bei der Montagsfrage von Paperthin mit:


montagsfrage_banner



Verschenkst du gerne Bücher? Welches war das letzte Buch, das du verschenkt hast?

Ja ich verschenke sehr gerne Bücher! In meinem Verwandten- und Freundeskreis kommt es auch recht häufig vor, dass sich jemand ein Buch wünscht. Wenn er ein bestimmtes will, verschenke ich eben das, wenn er einfach nur irgendein gutes Buch möchte, überlege ich selber welches ich verschenken möchte. Das sind dann meistens Bücher, die mich selber auch interessieren und über die ich mich schon informiert habe. Als Blogger kennt man ja so einige Tipps was Bücher angeht.
Das letzte Buch, was ich verschenkt habe, war "Der Leuchtturmwärter" von Camilla Läckberg. Es war für meine Mutter zum Geburtstag.

Wie haltet ihr das? Verschenkt ihr gerne Bücher an Freunde oder Verwandte? Kommt das gut an?

Eure Kathi

Freitag, 15. März 2013

Leipziger Buchmesse und Neuzugänge

Am Donnerstag eröffnete die Leipziger Buchmesse ihre Pforten und ich war dabei :-)
Morgens war laut Radioberichten ein sehr großer Besucheransturm, allerdings kam ich erst um die Mittagszeit an und hatte freie Bahn. Dank online Ticket brauchte ich eh nicht anstehen. 
Es war toll! Letztes Jahr war ich zum ersten Mal dort, an einem Samstag. Klar, dass es am Wochenende besonders voll ist, somit war der Donnerstag glaube ich die beste Wahl wenn man nicht so auf das Gedrängel steht. Leider war ich nur knapp zwei Stunden da, danach machte mein Kreislauf aufgrund meiner sehr weit fortgeschrittenen Schwangerschaft schlapp. Nächstes Mal werde ich hoffentlich wieder mehr Zeit zum bummeln haben. Ein paar Bücher durften aber natürlich trotzdem mit ;-)

Ein paar Eindrücke der Messe:




Leider keine guten Fotos, aber mir lief ja auch die Zeit davon.

Hier sind jedenfalls meine Neuzugänge:

1. Der schwarze Prinz von Ivo Pala


Wer hat drei der fünf verborgenen Schwerter des Schicksals gestohlen? Will sich der Schwarze Prinz Laurin ihrer überirdischen Magie für teuflische Zwecke bedienen? Nur Svenya, der Hüterin Midgards, könnte es gelingen, die letzten beiden Zauberklingen in Sicherheit zu bringen. Aber wer wird ihr bei ihrer gefährlichen Mission helfen? Was wird sie tun, wenn sie am Ende erkennt, dass nichts ist, wie es scheint? Ein uralter Fluch droht in einem offenen Krieg zwischen Elbenthal und Aarhain zu gipfeln.
Quelle: http://www.elbenthal-saga.de/




Dieser ist der zweite Band der Elbenthal-Saga und erschien ganz frisch bei Sauerländer. Hier gehts zur Homepage der Trilogie.
Auf dieses Buch habe ich mich unendlich gefreut!
Meine Rezension zum ersten Band findet ihr hier.



2. Scherbenmond von Bettina Belitz


Längst ist der Sommer vergangen, der Elisabeth Sturm die Augen öffnete für die gefährliche Welt der Mahre, der Sommer, in dem sie sich in einen von ihnen verliebte. Seit Monaten ist Colin nun verschwunden und Ellie quält sich durch einen nicht enden wollenden Winter. Die Tage tröpfeln gleichförmig vor sich hin, in den Nächten dagegen wird Ellie von Albträumen heimgesucht, die sie verstört zurücklassen.
Um auf andere Gedanken zu kommen, quartiert Ellie sich bei ihrem Bruder in Hamburg ein. Doch sie erkennt Paul kaum wieder: Er wirkt erschöpft und gehetzt und scheint etwas vor ihr zu verbergen. Je mehr sie in Pauls Welt eintaucht, desto deutlicher überkommt Ellie ein Gefühl der Bedrohung und plötzlich weiß sie nicht mehr, wem sie noch trauen kann. Sie ahnt nicht, dass ihre Sorge um Paul und ihre Liebe zu Colin sie tiefer verletzen könnten als der abgründigste Traum.
Quelle: http://www.script5.de


Auch hier handelt es sich um einen zweiten Teil einer bereits erhältlichen Trilogie. Diesmal habe ich das Taschenbuch gewählt, den ersten Band habe ich mal gewonnen.
Meine Rezension zum ersten Band findet ihr hier.



3. Hier könnte ich zur Welt kommen von Marjorie Celona

Wie weit würde eine liebende Mutter gehen?
Vancouver Island, ein kühler Morgen im August, früh um fünf: Eine schmale junge Frau im groben Arbeitsoverall legt ein winziges Bündel auf einer Türschwelle ab und eilt davon. Das Bündel ist ein neugeborenes Mädchen, eingewickelt in ein graues Sweatshirt, ein Schweizer Messer zu ihren Füßen als einzige Erinnerung an ihre Mutter. Shannon findet schließlich bei der warmherzigen Miranda und ihrer Tochter Lydia-Rose ein Zuhause. Doch sie fühlt sich dort stets wie eine Fremde – von wem hat sie den blonden Lockenbusch auf dem Kopf, woher die kleine Statur? Die Frage danach, warum sie ist, wie sie ist, und die drängende Sehnsucht, ihre Mutter zu finden, lassen sie nicht los, und so macht sie sich mit sechzehn auf die Suche nach der Unbekannten im Overall, das Schweizer Messer in der Tasche. Ihr Weg führt sie zu einem Ort in den Urwäldern von Vancouver Island, deren Kronen sich mächtig und uralt wie ein Gewölbe über den Menschen aufspannen, ihnen Geborgenheit und Schutz geben. Was Shannon dort findet, ist eine ergreifende Geschichte von wilden Herzen, beschädigten Helden und von leisem Schmerz.
Ein Mädchen auf der Suche nach ihrer Herkunft, nach dem, was war. Eine Mutter, die das Vergangene vergessen will. Ein bewegendes Debüt, das freilegt, was Worte wie Identität, Familie und Zuhause wirklich bedeuten.
Quelle: http://www.suhrkamp.de/

Dieses Buch habe ich auf vorablesen.de gewonnen. Die ersten Kapitel sind schon sehr emotional. Das wird sicher keine leichte Lektüre für Zwischendurch sein!

Bald habe ich Geburtstag, da werden sicher auch einige Bücher bei rumkommen. Ich habe glaub ich 15 Stück auf meiner Wunschliste stehen...

Wer von euch fährt denn auch zur Buchmesse? Habt ihr vor bestimmte Bücher zu kaufen?

Eure Kathi

Sonntag, 10. März 2013

Lesestatistik vom Februar

Mit etwas Verspätung kommt hier meine Statistik vom Februar. Gelesen habe ich vier Bücher und insgesamt 1241 Seiten. Das Highlight war für mich "Wunder", welches ich bei einer Leserunde auf Lovelybooks gewonnen habe.



Gebundene Ausgabe, 17,99 €
1. Dance of Shadows
Autor: Yelena Black
Verlag: bloomoon
Genre: Mystery-Thriller
Seitenanzahl: 384
Erscheinungsdatum: 5. Februar 2013
Besonderes: Der erste Band einer mehrteiligen Serie
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Taschenbuch, 12,95 €
2. Knigge - Total daneben?
Verlag: wissenmedia, der Jugend Brockhaus
Genre: Ratgeber
Seitenanzahl: 192
Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2012
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Gebundene Ausgabe, 16,90 €

3. Wunder
Originaltitel: Wonder
Autor: R.J. Palacio
Verlag: Carl Hanser
Genre: Roman
Seitenanzahl: 384
Erscheinungsdatum: 28. Januar 2013
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Taschenbuch, 12,99 €
4. Unbekannt verzogen
Originaltitel: Lost and Found
Autor: Tom Winter
Verlag: Insel Verlag
Genre: Roman
Seitenanzahl: 281
Erscheinungsdatum: 11. März 2013
Besonderes: erstes Buch von Tom Winter
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Wie war euer Februar lesemäßig so? In so einem trostlosen und dunklem Monat kann man ja nix anderes machen außer lesen, oder?


Eure Kathi

Unbekannt verzogen - Alles begann mit einem Brief

 Ganz frisch im Insel Verlag erschien der erste Roman von Tom Winter "Unbekannt verzogen - Alles begann mit einem Buch". 

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Taschenbuch, Erscheinungsdatum 11.03.13
12,99 €, 281 Seiten

                              


Ich verwende ausnahmsweise einmal die Inhaltsangabe des Verlags, weil ich diese am passendsten finde:


Carol hat es gründlich satt: Da ist sie mit einem Mann verheiratet, dessen Rumgejammer bei ihr beinahe Mordgelüste weckt, hat eine halbwüchsige Tochter, die ihr vorkommt wie ein Alien im eigenen Haus, und nun auch noch das – endlich hatte sie sich ein Herz gefasst, nach Athen abzuhauen, da macht das Schicksal ihr einen Strich durch die Rechnung. Und dann ist da Albert: Der Briefträger schlurft einsam und lustlos durchs Leben, seit seine Frau gestorben ist. Nicht mal seine selbstmordgefährdete Katze Gloria schenkt ihm so recht Beachtung. Und jetzt, kurz vor der Rente, wird er auch noch dazu verdonnert, unzustellbare Briefe zu sortieren. Er gehört wohl endgültig zum alten Eisen – doch plötzlich trudeln bei ihm Briefe einer anonymen »C.« ein, schlagartig fühlt er sich ihr verbunden wie einer alten Freundin und macht sich auf den Weg, sie zu finden…

Tom Winters Schreibstil hat mir sehr gefallen. Er liest sich sehr flüssig und hat einen guten Schuss Sarkasmus, durch welchen die eigentlich traurigen Themen gut aufgelockert und in ein anderes Licht gerückt wurden. Die beiden Haupt-Charaktere sind wirklich liebenswert. Sei es nun der einsame Albert, der oft Selbstgespräche führt und nur seine Katze als richtige Bezugsperson hat, oder eben Carol, die einen Hypochonder zum Ehemann hat und eine Tochter die sich schrecklich ihr gegenüber aufführt. 

Eigentlich wollte Carol ihren Ehemann verlassen und nach Athen reisen, doch als bei dieser einen Tumor in seinem Hoden ertastet, wirft sie diese Entscheidung vorerst über Bord. Dabei liebt sie ihren Mann schon lange nicht mehr und muss immer an Richard denken, mit dem sie vor vielen Jahren eine Affäre in Athen hatte. Und ihre Tochter macht es ihr auch nicht leicht. Ihre beste Freundin rät ihr daher, ihren Frust von der Seele zu schreiben indem sie Briefe an das Universum schreibt. Das wirkt wie eine Therapie auf Carol. 
Genau die unzustellbaren Briefe erreichen schließlich Albert, der kurz vor seiner Pensionierung im Postamt für das Sortieren solcher unzustellbaren Briefe zuständig ist. Es verstößt zwar gegen jede Vorschriften, aber trotzdem öffnet Albert heimlich diese Briefe und liest sie. Fortan werden sie zu seinem Lebensmittelpunkt, denn er glaubt, dass er in Carol eine Freundin gefunden hat. Dabei weiß er nicht mal ihren Namen und Carol ahnt gar nicht, dass ihre Briefe von jemanden gelesen werden. 

Der Schluss der Geschichte hat mich sehr überrascht, denn sie wird plötzlich sehr sentimental und auch ernst. Das hat mich zunächst irritiert, denn man ist ja solche Züge gar nicht gewohnt. Dennoch fand ich genau diese unerwartete Entwicklung toll, denn dadurch war die Geschichte überhaupt nicht mehr vorhersehbar! Erst am Ende erfährt man, ob Albert an seiner Einsamkeit etwas ändern kann und ob Carol aus ihrem alten Leben ausbrechen kann. Ob die beiden sich kennenlernen, möchte ich auch nicht verraten.
Tom Winter ist es gelungen, eine sowohl lustig-sarkastische als auch gefühlvolle Geschichte zu schreiben. Für mich war "Unbekannt verzogen" ein unterhaltsames, kurzweiliges Lesevergnügen mit einem sehr gelungenen Schluss! Ich vergebe vier Sternchen.
Ein gutes Buch, lesenswert!




Danke an Suhrkamp/Insel für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!




Montag, 4. März 2013

Montagsfrage

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Immer Montags erscheint auf Paperthin eine neue Frage, die man in der jeweiligen Woche beantworten kann. 
Dies ist die heutige Montagsfrage:

Hast du dir schon überlegt, welche Bücher du im März lesen möchtest? Gibt es Neuerscheinungen, auf die du schon lange wartest?

Ich informiere mich regelmäßig über Neuerscheinungen. Allerdings kann ich mir nicht immer die neuesten Bücher kaufen. Welche Bücher ich im März lesen werde, weiß ich also nicht im Voraus. Manchmal bekommt man ja auch Rezensionsexemplare zugeschickt oder man gewinnt mal was. Das sind dann schöne Überraschungen, mit denen man nicht rechnen kann.  
Oftmals machen mir aber auch verschiedene Umstände einen Strich durch eventuelle Planungen. Dann muss ich das Lesen auf den nächsten Monat verschieben. 
Neuerscheinungen, auf die ich schon lange warte, gibt es im März nicht. Die Bücher, auf die ich mich freue, erscheinen erst im Laufe des Sommers.


Habt ihr euch schon überlegt, welche Bücher ihr jetzt im März lesen wollt?

Eure Kathi