Samstag, 21. Dezember 2013

...ihr Lächeln, dass ich nie vergessen werde

Im Jahr 2008 erschien bei Edition Fischer das Buch "...ihr Lächeln, dass ich nie vergessen werde" von Ute Holz. Es handelt von Janina, der schwer an Krebs erkrankten Tochter der Autorin, und dem vergeblichen Kampf gegen diese tückische Krankheit. Ich habe das Buch von Weltbild!

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 Mit Schutzumschlag,
hier von Weltbild,

334 Seiten , 9,99 €


Die damals 11-jährige Janina Holz erkrankt im Jahr 2004 am bösartigsten aller Hirntumor, dem Glioblastoma multiforme. Ihre Mutter Ute Holz schrieb dieses Buch, wo sie über die Krankheit, den langen Leidensweg und dem Tod ihrer Tochter reflektiert, die nur 11 Monate nach der tödlichen Diagnose starb...
Den Schreibstil von Ute Holz kann man als flüssig und einfach beschreiben. Er lässt sich schnell lesen. Frau Holz ist keine professionelle Autorin, was man am Schreibstil eben auch merkt, im positiven Sinne allerdings! Durch die eigenen Worte von Frau Holz wirkt diese wahre Geschichte noch viel realistischer als so manche Biographie. Das gelesene ging mir im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut. Frau Holz lässt den Leser an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben. Für sie war das Schreiben dieses Buches auch eine Hilfe, das erlebte zu verarbeiten. 

Das Buch beginnt mit den ersten Symptomen der Krankheit. Zu dem Zeitpunkt ahnte noch niemand, welche Tragödie auf die kleine Janina und ihre Familie zukommen würde.
Durch eine Notoperation konnte zunächst das Leben von Janina gerettet werden. Doch das sollte erst der Anfang des schrecklichen Leidenswegs sein. Es folgten Bestrahlung und Chemotherapie und einige, lange Krankenhausaufenthalte. 
Man leidet förmlich mit der Familie Holz mit, denn durch das erzählte, lernt man Janina gut kennen, welche trotz allem immer fröhlich blieb und stets ein verschmitztes Lächeln auf den Lippen trug, was man auf vielen schwarz-weiß Bildern im Buch auch sieht. 

Bücher über Krebserkrankungen sind ja eigentlich immer keine leichte Kost. Dass es hier um ein Kind geht, macht das ganze noch dramatischer. Auf jeder Seite spürt man die unendliche Liebe der Eltern zu ihrem Kind. 
Man wird mitgenommen auf einer regelrechten Achterbahnfahrt der Gefühle, und trotz des ab und zu aufkeimenden Hoffnung, die man zwischendurch hat, weiß man, dass diese Fahrt ein schreckliches Ende nehmen wird. 
Keiner kann wirklich nachvollziehen, wie es ist, ein Kind zu verlieren. Nur wer es erlebt hat weiß was Verlust bedeutet. Durch das Lesen dieses Buches erhält man aber eine ungefähre Vorstellung, durch welche Hölle die Familie Holz gegangen ist, und noch immer geht. Ein ergreifendes und sehr fesselndes Buch über eine grausame Krankheit und eine starke Frau. Ich vergebe fünf Sterne und wünsche der Familie Holz alle Kraft der Welt.


Ein sehr gutes Buch, unbedingt lesen!



Kommentare:

  1. Liebe Kathi,
    herzlichen Dank für Ihre lieben und ehrlichen Worte, habe Ihre Rezension gerade durch Zufall gelesen...
    Alles Gute für Sie!

    Ute Holz

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  2. Noch nie hat mich ein Buch so tief berührt, wie das Schicksal der kleinen Janina und ihrer Familie. Mit jeder Zeile spürt man die unstillbare Sehnsucht nach Nina, die nach einem langen Kampf gegen diese schreckliche Krankheit sterben musste. Ich kann es nur jedem empfehlen, das Buch zu lesen. Ich wünsche Ute Holz und ihrer Familie alles alles Liebe.

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  3. Ich habe das Buch gelesen und es hat mich sehr berührt. Ich wünsche den Angehörigen von Janina alles, alles Gute und ganz viel Stärke und Kraft für jeden Tag!! 🍀

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