Dienstag, 26. März 2013

Der schwarze Prinz

Im März dieses Jahres erschien im Sauerländer Verlag der zweite Band der Elbenthal-Saga "Der schwarze Prinz" von Ivo Pala. 


Gebundene Ausgabe,
384 Seiten, 19,99 €

Achtung Spoiler, da zweiter Teil!
Svenya, die Hüterin Midgards, steht vor einer neuen schwierigen und gefährlichen Mission: Sie muss die letzten beiden der insgesamt fünf verborgenen Schwerter des Schicksals finden und in Sicherheit bringen, bevor sich Laurin, der schwarze Prinz, ihrer bemächtigt und alles in einem offenen Krieg endet...
Ivo Pala hat einen sehr schönen, detailreichen Schreibstil. Dadurch wird es dem Leser sehr leicht gemacht, sich das Geschehen und vor allem die actionreichen Kämpfe vorzustellen. 
Seit Svenyas ersten Abenteuern in die "Hüterin Midgards" ist nur wenig Zeit vergangen, das heißt, dass die Geschichte zeitlich fast nahtlos an den ersten Band anknüpft. Sie kommt sehr gut in ihrer neuen Rolle als Hüterin zurecht und hat sich gut in der Lichtelbenfestung eingelebt. Doch Zeit zum Ausruhen haben die Elben nicht, denn immer wieder kommt es zu Auseinandersetzungen mit Laurin, dem schwarzen Prinzen, und seinen Dunkelelben. 
Nach meiner Meinung hat Ivo Pala genau den richtigen Mix zwischen Action, Handlung, Romantik und Spannung gefunden, weshalb dieser Band inhaltlich dem ersten in nichts nachsteht. In diesem Band erfährt der Leser zwischen den Kämpfen und die Schwerter in einem Kapitel viel über die Geschichte der Elben und der Welten und deren Ursprung. Ein ganzes Kapitel ist natürlich viel, aber ich würde sagen, dass es auch nötig ist um dies alles zu verstehen. Zwar ließ die Spannung in diesem Kapitel nach, aber es wurde trotzdem nicht langweilig, sondern es war interessant, mehr über die Geschichte der Elben und den anhaltenden Krieg zwischen Lichtelben und Dunkeleben zu erfahren. 
Große charakterliche Entwicklungen gibt es diesmal nicht, was aber auch nicht nötig ist, da dies bereits im ersten Buch gut thematisiert wurde. Laurin bleibt weiterhin ein sehr schwer einzuschätzender Charakter, der wohl auch einige Geheimnisse mit sich trägt. 
Was ich sehr schön fand war, dass sich in der Beziehung zwischen Svenya und Hagen, dem General der Lichtelben, auch viel tut. Damit hätte ich nicht gerechnet. 
Das Buch endet mit einem sehr fiesen Cliffhanger, weshalb ich den dritten Band am liebsten auch sofort lesen würde. 
Hätte ich mich nicht gebremst, wäre das Buch in einer Nacht von mir verschlungen worden. Es fiel mir, genau wie beim ersten Band, sehr schwer aufzuhören zu lesen, was ja schon für sich spricht. Ich freue mich schon sehr auf den dritten Teil, der mit Sicherheit ebenso genial werden dürfte. Ich vergebe verdiente 5 Sternchen für diese großartige, spannende Geschichte!
Ein sehr gutes Buch, unbedingt lesen!







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