Mittwoch, 20. Februar 2013

Wunder

Durch eine Leserunde bei Lovelybooks kam ich dazu, dieses Buch zu lesen. "Wunder" erschien am 28.01.13 im Hanser Verlag. Geschrieben wurde es von Raquel J. Palacio. Übersetzt hat es André Mumot.

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Gebunden mit Schutzumschlag
384 Seiten, 16,90 €

Der 10-jährige August ist von Geburt an durch einen extrem seltenen Gendefekt im Gesicht enstellt. Jahrelang wurde er zuhause von seiner Mutter unterrichtet, nun soll er aber auf eine normale Schule gehen. Doch leicht hat er es dort nicht, denn er wird von fast allen Schülern gemieden. Doch August lässt sich nicht unterkriegen...
Die Autorin pflegt einen klaren, flüssigen Schreibstil. Da die Geschichte aus der Sicht von mehreren Personen erzählt wird, passt sich dieser Schreibstil den jeweiligen Personen an. Er passt also jeweils zu dem kleinen August, seinen Freunden oder der älteren Schwester sehr gut. 
Die jeweiligen Kapitel tragen die Namen der Personen, aus dessen Sicht die Geschichte gerade erzählt wird. So erfährt man die verschiedenen Situationen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Das ist der Autorin wirklich gut gelungen und die Geschichte wird dem Leser so besonders nahe gebracht.
Jedes Kapitel ist in mehrere kleine Unterkapitel unterteilt, welche verschiedene Überschriften haben und nicht selten auch nur mal eine Seite lang sind. 

Diese Geschichte handelt vor allem von Freundschaft und Liebe, von Toleranz und Solidarität. Der kleine "Auggie" wie August liebevoll von Familie und Freunden genannt wird, hatte es nie leicht. Durch seine schreckliche Entstellung im Gesicht wurde er immer von anderen Menschen gemieden und von Kindern gehänselt. Zahlreiche Operationen und Klinikaufenthalte liegen bereits hinter ihm, doch eine wirkliche Verschönerung brachten diese Strapazen  nicht. 
Er reagiert auf fremde Menschen sehr verschüchtert und möchte sein Gesicht am liebsten verstecken, denn er weiß, dass die Menschen immer sehr schockiert auf seinen Anblick reagieren. 
Bislang wurde Auggie von seiner Mutter allein zuhause unterrichtet, doch nun soll er auf eine Schule gehen. Allerdings hat er es dort zu Beginn nicht leicht. Kinder können sehr grausam sein. Aber auch Erwachsene sind oft sehr intolerant. Das bekommt der kleine Auggie oft zu spüren. Die kinder an der Schule verbünden sich regelrecht gegen ihn und besonders einer hetzt alle gegen ihn auf. Aber Auggie lässt sich nicht unterkriegen und irgendwann wendet sich plötzlich das Blatt...
"Wunder" ist eines der schönsten und zugleich traurigsten Bücher, die ich je gelesen habe. Eine wunderschöne Geschichte über Liebe, Freundschaft und Toleranz. Auggie wird jeder in sein Herz schließen! Ich vergebe 5 von 5 Sternchen. 
Ein sehr gutes Buch, unbedingt lesen!

Vielen Dank an Lovelybooks und den Hanser Verlag!


Kommentare:

  1. Das klingt ja wirklich toll!
    Muss ich mir merken. :)

    Tolle Rezi :)

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