Mittwoch, 26. Dezember 2012

Erebos

Im Loewe Verlag erschien im Jahr 2010 Ursula Poznanskis erstes Jugendbuch "Erebos", ein Thriller. Das Buch wurde in mehr als 23 Sprachen übersetzt und auch mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. 

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Broschiert, 9,95 €




Nick ist ein normaler Junge und ein durchschnittlicher Schüler einer Londoner Schule. Auf dieser Schule macht eine geheimnisvolle CD ihre Runde. Auf dieser befindet sich ein Computerspiel mit dem Namen "Erebos" und jeder der es spielt, wird regelrecht süchtig danach. Doch wer mitspielen will, muss sich an strenge Regeln halten und darf mit niemanden darüber reden. Zudem stellt einem das Spiel Aufgaben, die in der realen Welt erfüllt werden müssen. Nick kann sich auf nichts anderes mehr konzentrieren als auf das Spiel, bis es ihm aufträgt einen Menschen zu töten...



Schon ein Blick aufs Cover genügt um zu ahnen, dass es sich hierbei um einen Thriller handelt. Es erscheint, als ob das Buch sagen will: "Ich habe dich im Blick! Jederzeit!", und genau diesen Eindruck vermittelt das Spiel "Erebos" Nick. Als er nach langem warten die seltsame CD von einer Mitschülerin überreicht bekommt, und er es zuhause gleich ausprobiert, verfällt er gleich in den Bann des Spieles. Dabei ist Nick eigentlich gar nicht der Typ, der alles andere wegen eines Computerspiels aus den Augen verliert. Er ist ein durchschnittlicher Schüler, hat nicht unbedingt viele Freunde und ist heimlich verliebt in seine Mitschülerin Emily. 
Aber die Tatsache, dass dieses Spiel unglaublich realitätsnah und spannend ist, machen es ihm und allen anderen Spielern schwer, sich davon loszueisen. 
Ich kann das sehr gut nachvollziehen, denn ich selber spiele gerne solche Rollenspiele wie "Erebos" eins ist. Man taucht einfach in eine andere Welt hinein und vergisst alles um sich herum. Natürlich ist das bei mir auch nicht ansatzweise so krass wie bei Nick. 
Ich hätte nicht gedacht, dass man einen Großteil des Buches quasi "im Spiel" verbringt und dass dieses auch nur ansatzweise spannend sein kann. Aber Ursula Poznanski schafft es auf Anhieb dem Leser das Spielgeschehen von Nick so nahe zu bringen, als würde man ihm am PC sitzen und Nick beim Spielen zusehen. Die Bilder des Geschehens tauchten förmlich vor meinem inneren Auge auf und ich konnte es gut verstehen, dass Nick sich so sehr in "Erebos" vertiefen konnte. 
Seine Freunde vernachlässigt er komplett und die Schule lässt er ebenfalls links liegen. Es zählt nur noch das Spiel. Nick findet es zwar höchst seltsam, dass das Spiel scheinbar alles über ihn weiß, aber das hält ihn nicht vom spielen ab.
Selbst als es ihm immer eigenartigere Aufgaben stellt, die er in der Realität erfüllen muss um im Spiel weiterzukommen, bricht er zunächst nicht ab. 
Dass er sich sein Problem selber nicht eingestehen will, zeigt wie groß seine Abhängigkeit vom Spiel bereits ist. Das hat Frau Poznanski sehr realitätsnah und glaubhaft dargestellt.
Nick beginnt erst zu begreifen auf was er sich da eingelassen hat, als sein eigentlich bester Freund in Lebensgefahr gerät. 
Von da an wacht er auf und versucht mehr über "Erebos" herauszufinden.



Mich konnte "Erebos" von Anfang an überzeugen. Fast durchgehend hält sich eine gewisse Spannung die in einem gut durchdachten Finale endet. Ein wirklich toller Thriller, der von mir volle Punktzahl erhält!


Ein sehr gutes Buch, unbedingt lesen!

Kommentare:

  1. Ich habe das Buch seit neustem auch;) (Juhu!)
    Und jetzt freue ich mich noch mehr es zu lesen.
    Habe schon die Verratenen von Ursula Pozanski gelesen und das war echt klasse!

    lg, gina ;)

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    1. Oh klasse, ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen! Ich mag im Allgemeinen die Bücher von Ursula Poznanski :-)

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  2. Toller Blog. vielleciht hast du ja Interesse
    an ein gegenseitiges folgen ?

    liebe Grüße Julia

    http://julys-welt.blogspot.de/

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